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Kongress-Programm

Stand: April 2013

TiKongressprogramm Weimar

 

Endgültiges Programmheft

Kongress-Newsletter

 

Kongress-Newsletter Nr. 2

      

Ausgabe 1 / Dez. 2012

Ausgabe 2 / März 2013

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Stephan Baumgartner

Homöopathische Potenzierung

Das Verfahren der homöopathischen Potenzierung gibt der Wissenschaft immer noch Rätsel auf. So wird etwa die Ansicht vertreten, dass die Verdünnungsverhältnisse bei der Herstellung homöopathischer Hochpotenzen spezifische Medikamenteneffekte letzterer verunmöglichen. Aufgrund der Fortschritte in der Grundlagenforschung am Potenzierungsprozess liegen aber mittlerweile einige wissenschaftlich hochwertige Untersuchungen vor, welche für spezifische Effekte hochverdünnter Homöopathika sprechen. Ein weiteres gut dokumentiertes Phänomen ist der nichtlineare Zusammenhang zwischen Potenzstufe und Effektgröße. Noch nicht befriedigend gelöst sind hingegen Fragen der laborinternen und laborexternen Reproduzierbarkeit. Die Aufklärung der Frage, ob die beobachtete Variabilität der experimentellen Resultate auf unkontrollierte Parameter oder auf immanente Eigenschaften homöopathischer Wirkungen zurückzuführen ist, wird entscheidend zur Bestimmung des Wirkprinzips homöopathischer Präparate beitragen.

 

Dr. Stephan Baumgartner

  • Stephan BaumgartnerGeboren 1965 in München
  • 1984–1990 Studium der Experimentalphysik an der Universität Basel
  • 1991–1995 Promotion an der ETH Zürich
  • Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verein für Krebsforschung, Arlesheim, sowie seit 1996 an der Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin (KIKOM) der Universität Bern. Aufbau einer Forschungsgruppe zum Thema homöopathische Potenzierung. Seit 2009 Dozent an der Universität Bern.

 

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