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Stand: April 2013

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Endgültiges Programmheft

Kongress-Newsletter

 

Kongress-Newsletter Nr. 2

      

Ausgabe 1 / Dez. 2012

Ausgabe 2 / März 2013

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Prof. Dr. phil. Robert Jütte

Homöopathie und Nationalsozialismus

Prof. Dr. phil. Robert Jütte

Prof. Dr. phil. Robert Jütte leitet seit 1990 das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. und lehrt seit 1991 auch an der Universität Stuttgart. Herausgeber der Zeitschrift „Medizin, Gesellschaft und Geschichte“, der Hahnemannschen Krankenjournale-Edition und der Reihe „Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte“, Vorstandsmitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer und Leiter des Arbeitskreises Placebo. Seit 2009 Sprecher des Dialogforums Pluralismus in der Medizin.

Abstract

Der Homöopathie wird von ihren Kritikern bis heute vorgeworfen, sie sei kompromittiert, da führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes sie gefördert hätten, womit insinuiert wird, dass es auch ideologische Gemeinsamkeiten gegeben haben muss. Eine solche Sicht kann man nur als Geschichtsklitterung bezeichnen. Es sei nur in Erinnerung gerufen, dass sich unter den wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Nürnberger Ärzteprozess von 1946 verurteilten Ärzten nur Vertreter der naturwissenschaftlichen Medizin befanden, ja das Stichwort „Homöopathie“ in dem ausführlichen Registerband zu den Prozessakten nicht ein einziges Mal vorkommt. Weil sich „schwarze Legenden“ lange halten, insbesondere auch in den Medien, sollen deshalb im Vortrag die heute bekannten historischen Fakten kurz dargelegt werden. Außerdem wird die Rolle, welche die Homöopathie im nationalsozialistischen System gespielt hat, beleuchtet werden.

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