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Kongress-Newsletter

 

Kongress-Newsletter Nr. 2

      

Ausgabe 1 / Dez. 2012

Ausgabe 2 / März 2013

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Workshop Falldokumentation

Falldokumentation – ein ungeliebtes Stiefkind oder eine wertvolle Bereicherung unserer homöopathischen Arbeit?

Fallvorstellung und Dokumentationsübung mit Dr. Sieglinde Lauer und Angelika Gutge-Wickert

  

Anhand des Beispiels eines Epilepsie-Falles, der im Rollenspiel vorgetragen wird, üben die Teilnehmer die Analyse eines solchen Falles sowie seine vollständige Dokumentation im gesamten Verlauf.

Durch den Vergleich ihrer parallelen Dokumentationen der Patientengeschichte erwerben die Teilnehmer neue Kenntnisse über die Wertigkeit der einzelnen Daten in der Dokumentation und schärfen ihr Verständnis für die Fallanalyse und die Einschätzung des Fallverlaufs.

 

In Zeiten steigenden Anforderungen von Qualitätsmanagement, der Festlegung von Qualitätsstandards wird auch das Thema Falldokumentation immer relevanter. Handelt es sich nur um eine weitere ungeliebte Pflicht, die wir erfüllen müssen, oder können wir für unsere eigene Arbeit durch Falldokumentation gewinnen? Das Seminar zur Falldokumentation soll anhand eines konkreten Fallbeispiels , der Behandlung eines Schulkindes mit einer Epilepsie mit komplex-fokalen Anfällen, verdeutlichen, wie ein Fall mit wenig Aufwand und doch nachvollziehbar für den Therapeuten und auch Kollegen dokumentiert werden kann. An einem interessanten Fall, der wie im Beispiel über 9 Jahre nach verfolgt wird, wird aufgezeigt, wie leicht aus einer Praxisdokumentation eine Publikation oder ein Forschungsfall werden kann. Zu Beginn der Fallaufnahme wissen wir nicht, wie sich der Fall entwickeln wird, erst der Verlauf über Jahre zeigt, ob sich der Fall für die Supervision, den Qualitätszirkel, eine Fortbildung, eine Publikation oder sogar ein Forschungsvorhaben eignet. Die Standards einer Falldokumentation, wie sie im Seminar vorgestellt werden, bilden die Basis jeder Anforderung an Falldokumentation und können dann gegebenenfalls leicht erweitert werden. So kann aus einem interessanten Fall leicht eine Publikation oder ein Forschungsprojekt werden. Selbst, wenn wir den Fall nur für uns dokumentieren, haben wir eine gute Basis, um die Daten für die Folgekonsultationen übersichtlich parat zu haben.

   

Dr. Sieglinde LauerDr. Sieglinde Lauer

  • Medizinstudium 1981 – 1987, Approbation als Ärztin 1987
  • Ärztliche Tätigkeit als Assistenzärztin in der Pädiatrie und Chirurgie in Schottland und Baden-Baden
  • Assistenzärztin in einer naturheilkundlich-homöopathischen Praxis in Pirmasens
  • Seit 1998 als Allgemeinärztin mit Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilverfahren, Psychotherapie in homöopathischer Vertragsarztpraxis in Kaiserslautern niedergelassen
  • Seit 1983 Ausbildung in Homöopathie, beginnend in studentischen Kursen u.a. bei Dr. Gawlik, Dr. Braun, Dr. Krüger-Winter, Dr. Eichelberger, diversen Famulaturen, Kursen in Freudenstadt
  • Gründung des Qualitätszirkels Westpfalz
  • Dozentin bei der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz
  • Seit 2001 Vorstand LV Hessen/RLP/Saarland
  • 2003 – 2009 Vorstandsmitglied DZVHÄ

Angelika Gutge-WickertAngelika Gutge-Wickert

  • Approbation als Apothekerin 1973
  • Approbation als Ärztin 1982
  • 1981-1983 Ausbildung in Homöopathie bei Dr. Dr.Sohn
  • 1984-1988 und 1990-2000 im Vorstand des BVhÄ
  • Seit 1987 in homöopathischer Privatpraxis niedergelassen
  • Aufbau der Berliner A-F-Kurse zur homöopathischen Weiterbildung und dort regelmäßig als Dozentin tätig
  • 2003-2010 Beisitz Weiterbildung im Vorstand des DZVhÄ, sowie Vorstandsmitglied der Homöopathiestiftung des DZVhÄ
  • Seit 2010 zweite Vorsitzende der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom).


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